Lost Hellden angespielt: Ein JRPG mit Stil, Biss und großer Geschichte
Kurzfazit: Auf der gamescom 2025 hat Artisan Studios sein neues Projekt Lost Hellden präsentiert – ein 3D-JRPG mit handgemaltem Look, cleverem Kampfsystem und einer Erzählung, die spürbar an Genre-Legenden anknüpft. Mit an Bord: Hitoshi Sakimoto (u. a. Musik zu Final Fantasy XII) und Takeshi Oga (Artwork u. a. für Final Fantasy XIV, Gravity Rush, Siren).
Zusammenfassung für Eilige
- Studio: Artisan Studios
- Genre: 3D-JRPG mit Fokus auf Strategie und Timing im Kampf
- Audio/Art: Musik von Hitoshi Sakimoto, Artworks von Takeshi Oga
- Story-Hook: Zwillinge, die durch ein religiöses Ritual ungleich gezeichnet werden – einer trägt alle sieben Todsünden, der andere keine
- Spielgefühl: Erkundung auf detaillierten, handgezeichneten Karten; Kämpfe in abgegrenzten Arenen; variable Schwierigkeit und Skills
- Umfang: Rund 40 Stunden Spielzeit; Minispiele wie Kartensammeln
- Release-Ziel: 2026 für PC (Steam, GOG, Epic), PS4/PS5, Xbox Series X|S und Nintendo Switch
- Extras: Geplante Demo mit Save-Transfer ins Hauptspiel; Collector’s Edition in Arbeit (Details folgen)
Was macht Lost Hellden besonders?
Du bekommst ein JRPG, das klassisches Flair modern neu interpretiert: handgemalter Grafikstil trifft auf ein frisches Kampfsystem und eine weitläufig verflochtene Handlung. Der Soundtrack stammt von Hitoshi Sakimoto, dessen Kompositionen seit Final Fantasy XII in vielen Playlists von JRPG-Fans laufen, während Takeshi Oga mit seinem markanten Illustrationsstil (u. a. Final Fantasy XIV, Gravity Rush, Siren) die Welt von Era prägt.
Story: Ritual, Sünde und ein Brüderduell
Auf dem Planeten Era wird jedes Kind vor dem ersten Geburtstag im Nexus-Ritual einer der sieben Todsünden zugeordnet. Das ist keine bloße Tradition: Wer seinen Trieben nachgibt, verliert sich – und mutiert zur rasenden Bestie. Die religiöse Ordnung Unio und ihre Arkhons überwachen das Ritual, setzen Regeln durch und eliminieren auftauchende Monster.
Dann geschieht Unmögliches: Eine Frau bringt Zwillinge zur Welt. Der Prime Arkhon persönlich leitet das Ritual – doch es geht schief. Leht wird mit allen sieben Sünden belegt, während Cyphel keiner zugewiesen wird. Die Brüder wachsen in der Hauptstadt Avilah als Arkhon-Lehrlinge auf und dürfen das Heiligtum nie verlassen.
Bis Leht eines Tages entkommt. Für dich beginnt die Jagd: Cyphel wird zusammen mit den Arkhons Gram und Enki ausgeschickt, den Bruder zu finden – und zurückzubringen.
Gameplay: Erkundung draußen, Taktik in der Arena
Du bewegst dich über detailreich gezeichnete Karten und wirst bei Feindkontakt in eine abgesteckte Kampfarena versetzt. Dort zählt nicht nur Schaden pro Sekunde, sondern Vorbereitung: Gegner variieren stark – optisch wie spielerisch. Wer kopflos reinstürmt, steht schnell einem Miniboss gegenüber und schaut im Zweifel in den Ladebildschirm.
- Schwierigkeitsgrade: Mehrere Optionen lassen dich den Anspruch anpassen.
- Skills & Progression: Du schaltest neue Fähigkeiten frei, die dir im Gefecht zusätzliche Werkzeuge geben.
- Städte & Momente: Auf der Suche nach Leht erreichst du auch eine größere City. Auf die Frage, ob dort friedliche Erkundung im Fokus steht, hieß es seitens der Entwickler vielsagend: “Things can happen.” Rechne also mit Überraschungen.
Umfang, Nebenaktivitäten und Spielzeit
Neben Quests hält Lost Hellden Minispiele bereit – darunter das Sammeln von Karten. Als Ziel peilt das Team einen Umfang von rund 40 Stunden an, je nach Spielstil und Erkundungsdrang kann es natürlich auch mehr werden.
Release, Plattformen und Extras
- Release-Fenster: 2026
- Plattformen: PC (Steam, GOG, Epic), PlayStation 4, PlayStation 5, Xbox Series X|S, Nintendo Switch
- Demo: Eine Demoversion ist geplant – dein Spielstand wandert anschließend ins Hauptspiel.
- Collector’s Edition: Bestätigt, Details folgen.
Warum du das im Blick behalten solltest
Wenn du auf erzählerisch dichte JRPGs mit starkem Artstyle, taktischen Kämpfen und musikalischer Top-Besetzung stehst, dann hat Lost Hellden alles, um bei dir zu landen. Die Prämisse mit den ungleichen Zwillingen liefert genug Zündstoff für moralische Dilemmata – und die Anspielstation auf der Messe machte Lust auf mehr.





