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STIP: Wenn Zahlen ein Eigenleben entwickeln – Neues „Metroidbrainia“ angekündigt

Das Wichtigste in Kürze (TL;DR)

  • Genre: Zahlen-Puzzlespiel mit „Metroidbrainia“-Elementen.
  • Besonderheit: Eine unheimliche Narrative, bei der Puzzles „bocken“ und Regeln erst entdeckt werden müssen.
  • Entwickler: Solo-Dev Sam Agten (SixtyFour), bekannt für Midnight Protocol.
  • Release: Erscheint noch dieses Jahr auf Steam.
  • Auszeichnung: Gewinner „Most Anticipated Game“ bei den Belgian Game Awards.

Manchmal sind die einfachsten Dinge die kompliziertesten. Auf den ersten Blick wirkt Stip (niederländisch für „Punkt“) wie ein harmloses Logikspiel für zwischendurch. Doch der Schein trügt gewaltig. Solo-Entwickler Sam Agten, der kreative Kopf hinter dem Studio SixtyFour, lädt euch ein, hinter die Fassade zu blicken – auch wenn das vielleicht ein Fehler ist.

Mehr als nur Zahlen schieben

In Stip geht es vordergründig darum, Zahlen korrekt in Puzzles einzusetzen. Das klingt entspannend und vertraut. Doch schnell werdet ihr merken, dass hier etwas nicht stimmt. Die Regeln sind oft nicht klar definiert; ihr müsst experimentieren, deduzieren und „um die Ecke denken“, um zu verstehen, was das Spiel eigentlich von euch will.

Das Genre wird treffend als „Metroidbrainia“ beschrieben. Ähnlich wie ihr in einem Metroidvania neue Fähigkeiten braucht, um Gebiete zu öffnen, benötigt ihr hier Wissen. Ihr lernt versteckte Puzzle-Regeln, die euch plötzlich Vorteile verschaffen und Türen öffnen, die vorher unmöglich erschienen.

„Hallo! Bitte komm herein und genieße unsere Zahlenrätsel… Bitte ignoriere jegliches seltsame Verhalten, wir lassen das überprüfen. Du machst das großartig!“ – Stip

Diese freundliche, aber leicht verstörende Begrüßung durch das Spiel selbst gibt den Ton an. Stip durchbricht die vierte Wand, schmeichelt euch mit Konfetti-Effekten und will unbedingt, dass ihr weitermacht – fast wie ein Parasit, der nach eurer Aufmerksamkeit lechzt.

Ein Trailer voller Geheimnisse

Um euch auf die seltsame Atmosphäre einzustimmen, wurde ein erster Trailer veröffentlicht. Haltet die Augen offen: Am Ende des Videos versteckt sich ein geheimer Code. Schreibt ihn euch auf, er könnte zum Start der Demo und des Spiels noch nützlich sein.

Feature-Check: Was euch erwartet

Abseits der mysteriösen Story bietet das Gameplay solide Mechaniken für Puzzle-Fans:

  • Verschachtelte Räume: Die Puzzles sind in labyrinthartigen Räumen angeordnet, die eigene Geheimnisse bergen.
  • Transmediale Hinweise: Das Spiel endet nicht am Bildschirmrand. Hinweise können auf Social Media, in Trailern oder sogar auf der Store-Seite versteckt sein.
  • Regel-Entdeckung: Ihr bekommt keine Anleitung. Das Herausfinden der Funktionsweise ist das Spiel.
  • Belohnende Deduktion: Für alle, die gerne logisch kombinieren, bietet das Spiel die nötige Tiefe.

Vom Macher von Midnight Protocol

Hinter dem Projekt steht das belgische Studio SixtyFour, gegründet von Sam Agten. Sein vorheriges Werk, Midnight Protocol, war ein taktisches Hacking-RPG, das komplett nur mit der Tastatur gesteuert wurde. Agten ist also kein Unbekannter, wenn es um innovative Konzepte und brettspielartiges Design geht.

Dass Stip Potenzial hat, bestätigte auch die Jury der Belgian Game Awards, die den Titel bereits als „Most Anticipated Belgian Game“ des Jahres 2026 auszeichnete.

Jetzt vormerken

Das Spiel soll noch in diesem Jahr erscheinen. Wenn ihr bereit seid, euch vom Spiel manipulieren zu lassen und Zahlen in einem neuen Licht zu sehen, könnt ihr den Titel jetzt auf eure Wunschliste setzen oder dem Entwickler für weitere Updates folgen:

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