Once Human exklusiv angespielt: Konsolen-Launch, First-Person-Modus und die gigantische Ozean-Erweiterung

TL;DR: Die wichtigsten Highlights im Überblick

  • Überraschungs-Launch: Once Human ist ab sofort für PS5 und Xbox Series X|S verfügbar – inklusive vollem Cross-Play und Cross-Progression mit PC und Mobile!
  • Technik-Boost & neue Perspektive: Freut euch auf 4K bei 60 FPS oder butterweiche 120 FPS im Performance-Modus sowie einen brandneuen, nahtlos wechselbaren First-Person-Modus.
  • Neue Erweiterung „Isles of Abyss“: Im Oktober 2026 verlassen wir das Festland und stechen in See. Ihr baut eure eigene, modulare schwimmende Festung!
  • Dynamische Meereswelt: Von krassen Wetteranomalien (Haywire-Zonen) bis hin zu gewaltigen 8-Spieler-Bosskämpfen wie dem „Sunken Lord“ erwartet euch ein völlig neues Survival-Gefühl.

Direkt von der Gamescom: Unser Hands-on am NetEase-Stand

Was für ein Paukenschlag auf der diesjährigen Opening Night Live! Während die Welt noch über die Ankündigung staunte, befanden wir uns bereits tief in den Hallen der Gamescom am Business-Stand von NetEase Games, um genau das auszuprobieren, worauf Survival-Fans gewartet haben: Den zeitgleichen Konsolenstart von Once Human auf der PlayStation 5 und der Xbox Series X|S. Doch die Entwickler von Starry Studio hatten noch ein weiteres Ass im Ärmel. Wir durften nicht nur die Technik der Konsolenports auf Herz und Nieren prüfen, sondern exklusiv die im Oktober 2026 erscheinende Mega-Erweiterung Isles of Abyss anspielen. Macht euch bereit, eure verstaubten Stiefel gegen Seemannsgarn einzutauschen, denn das Spielgeschehen verlagert sich massiv!

Technik-Check: So flüssig läuft Once Human auf den Konsolen

Dass ein derart komplexes MMO-Survival-Spiel den Sprung auf die Konsolen wagt, ist oft mit Kompromissen verbunden – nicht aber hier. Auf den aktuellen Konsolen habt ihr die Wahl zwischen einem gestochen scharfen Qualitätsmodus (native 4K bei stabilen 60 FPS) und einem blitzschnellen Performance-Modus, der auf kompatiblen Displays bis zu 120 Bilder pro Sekunde auf den Schirm zaubert. Gerade bei rasanten Gefechten gegen Deviants macht sich diese hohe Bildrate extrem positiv bemerkbar.

Der eigentliche Gamechanger ist jedoch die neue First-Person-Perspektive. Ihr seid nicht mehr an die Schulteransicht gebunden, sondern könnt jederzeit fließend in die Ego-Sicht wechseln. Das Treffen von Schwachstellen mit Scharfschützengewehren geht nun deutlich präziser von der Hand, und die klaustrophobische Atmosphäre in verlassenen Forschungskomplexen saugt euch förmlich ins Spiel.

PS5-Immersion vs. Xbox Game Pass Vorteile

Spielst du auf der PlayStation 5, darfst du dich auf eine brillante Einbindung des DualSense-Controllers freuen. Das haptische Feedback ist so fein abgestimmt, dass du blind spürst, ob dein Charakter gerade durch feuchten Schlamm stapft (dumpfes Grollen) oder über trockenen Wüstensand läuft (körniges Vibrieren). Die adaptiven Trigger leisten zudem spürbaren Widerstand, wenn du eine Bogensehne spannst oder den Abzug einer schweren Schusswaffe betätigst.

Besitzer einer Xbox Series X|S hingegen profitieren massiv vom Game Pass. Als Day-One-Titel im Abo erhaltet ihr ein sattes Bonuspaket: Neben einem exklusiven Profil-Avatar gibt es die META PASS Benefit Card. Diese bringt euch 30 Tage lang dicke Boni wie 300 Star Sources, Rabatte, XP-Booster und Zugriff auf über 14 kosmetische Items. Und keine Sorge um eure bisherigen Spielstände: Dank nahtloser Cross-Progression nehmt ihr eure Blaupausen, Starchrom-Reserven und Basen einfach plattformübergreifend mit.

Isles of Abyss: Eure Seefestung als mobile Basis

Unsere Anspielsession führte uns schließlich in das neue Ozeangebiet der Isles of Abyss-Erweiterung. Wir starteten auf einem zerklüfteten Atoll, schwangen uns in einen Buggy und rasten zur Küste, wo unser Einstieg in die neue maritime Welt wartete. Das statische Bauen von Basen auf dem Festland weicht hier einem extrem coolen neuen Konzept: der Seefestung.

Ihr beginnt mit einem simplen Holzfloß und sammelt Treibgut sowie Unterwasser-Ressourcen, um euer Schiff modular aufzurüsten. Von der ersten Werkbank auf den Planken bis hin zu mehrstöckigen, gepanzerten Kriegsgaleonen mit automatisierten Fertigungsstraßen und dicker Schiffsartillerie ist alles möglich. Wer keine Lust auf komplexe Eigenkonstruktionen hat, nutzt einfach praktische Bau-Vorlagen.

AusbaustufeErforderliche PrimärressourcenKonstruktive ErweiterungenTaktischer Nutzen auf See
Basis-Floß (Stufe 1)Treibholz, Fasern, einfache BolzenPrimitiver Rumpf, einfaches Ruder, manuelle KistenReine Überquerung küstennaher Gewässer, begrenzter Stauraum
Küstensegler (Stufe 2)Veredeltes Holz, Eisenplatten, SegeltuchÜberdachtes Steuerhaus, Basiskraftwerk, erste WerkbänkeErhöhte Reichweite, mobile Grundversorgung und Schutz vor Witterung
Seefestung (Stufe 3)Stahlträger, Stardust-Kerne, SpeziallegierungenMehrstöckige Panzerdecks, automatisierte Lager, RadarVollwertige autarke Operationsbasis, Schutz vor Kontaminationswellen
Kriegsgaleone (Stufe 4)Vulkanisches Meteorgold, TiefseekomponentenGepanzerte Geschützbänke, Schiffsartillerie, ReparaturdocksOffensive Gefechtsführung gegen Kolosse und feindliche Kriegsschiffe

Der „Living Ocean“, Geisterschiffe und knallharte Anomalien

Der Ozean in Once Human ist kein ruhiges Gewässer, sondern ein „Living Ocean“. Unwetter ziehen dynamisch auf, Meeresströmungen reißen euch mit und mutierte Seeungeheuer attackieren eure Flotte. Auf offener See trefft ihr zudem auf sogenannte Voyagers – herrenlose Geisterschiffe voller wertvollem Loot, die ihr entweder aus der Distanz versenken oder im riskanten Enterkampf säubern könnt. Auf den neuen Inseln locken zudem Calamity Towers (die den serverseitigen Phasen-Fortschritt pushen) und prozedural generierte Dungeons in Form der Calamity Owls Nester.

Richtig gefährlich wird es in den neuen Haywire-Zonen, die euch komplett neue Überlebensstrategien abverlangen:

  • Mist of Deceit: Ein undurchdringlicher Nebel, in dem euer Sichtradius extrem schrumpft, je weniger HP ihr habt. Ohne Laternen und konstante Heilung seid ihr hier verloren.
  • Skyfire: Ein glühender Meteoritenschauer prasselt auf euch herab. Ihr müsst unter Deck Schutz suchen und in den kurzen Feuerpausen das wertvolle Meteorgold abbauen.
  • Time Rain: Zeit-Anomalien lassen Ausrüstung, Bauten und Lebewesen in Rekordtempo altern und verfallen. Ohne Ersatz-Kits und schnelle Reparaturen geht euer Schiff unter.
  • Black Tide: Tödliche Stardust-Wellen überspülen die Küsten. Hier hilft nur der rechtzeitige Rückzug auf euer Schiff und das Aktivieren von Dekontaminationsfiltern.

Bossfight-Spektakel: Der Kampf gegen den Sunken Lord

Das absolute Highlight unseres Hands-ons war der 8-Spieler-Legions-Dungeon gegen den Sunken Lord, der auf den Live-Servern freigeschaltet wird, sobald die Welt-Reinigungsstufe 100% erreicht. Vergesst stumpfes Draufballern! Dieser Mix aus mythologischem Kraken und Cyber-Maschine greift euer Schiff mit gewaltigen Tentakeln an, die euer Deck in Stücke reißen.

Euer Trupp muss sich perfekt absprechen: Während einige Spieler das Schiff steuern und die Kanonen bedienen, reparieren andere Deckschäden. Besonders Mutige springen sogar über die Reling, tauchen ab und bekämpfen die Schwachstellen des Monsters unter Wasser mit Handfeuerwaffen, bis der unangreifbare Hauptkern des Ungetüms endlich an die Oberfläche getrieben wird. Das erfordert Koordination auf höchstem Niveau und fühlt sich fantastisch an!

Unser Redaktionsfazit

Mit dem absolut runden Konsolen-Release und der gigantischen Isles of Abyss-Erweiterung wächst Once Human über sich hinaus. Die Sprung in die First-Person-Perspektive tut dem Shooter-Gameplay spürbar gut und die Verlagerung des Bau-Systems auf modulare Schiffe bringt eine frische Brise in den Survival-Alltag, die dem Genre extrem gut zu Gesicht steht. NetEase und Starry Studio haben hier ein MMO-Ökosystem erschaffen, das euch für die nächsten Monate unzählige Stunden an den Bildschirm fesseln wird. Wir sehen uns auf hoher See!

Once Human: Konsolen-Launch, First‑Person & Isles of Abyss

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